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Wie können wir helfen?

Muss die Kamera nach dem Scheibentausch beim E-Auto neu angelernt werden?

Neu angelernt trifft es nicht. Die Frontkamera muss aber beim E-Auto nach dem Scheibentausch neu kalibriert werden – genauso wie beim Verbrenner. Dabei wird geprüft, ob die Kamera auch nach dem Scheibentausch noch exakt nach Herstellervorgaben ausgerichtet ist. Das ist entscheidend für die Funktion der Fahrerassistenzsysteme (ADAS). Ohne Kalibrierung könnten Spurhalteassistent, Notbremsassistent und vergleichbare Systeme ungenau arbeiten. 
 
Die Kamera sitzt bei nahezu allen modernen Fahrzeugen hinter der Windschutzscheibe – beim Elektroauto genauso wie beim Verbrenner. Sie liefert Bilddaten für Assistenzsysteme, zum Beispiel Spurhalte- und Notbremsassistent, bei manchen Modellen auch für hochautomatisiertes Fahren. Schon kleine Abweichungen in Position oder Winkel nach dem Scheibenwechsel verändern den Bildausschnitt. Die Folge: Das System erfasst Spurmarkierungen oder Hindernisse versetzt. Hat das Fahrzeug eine Kamera hinter der Windschutzscheibe, schreibt der Hersteller in der Regel nach dem Scheibentausch die Kalibrierung verbindlich vor. Je nach Modell erfolgt sie  
 
  • statisch in der Werkstatt mit Kalibriertafeln,  
  • dynamisch während einer Fahrt (je nach Fahrzeug mit angeschlossenem Diagnosegerät) oder  
  • als Kombination beider Verfahren.  

 
In jedem Fall ist ein dafür ausgerüsteter Fachbetrieb nötig. Bei uns gehört die Kalibrierung nach Herstellervorgaben zum Scheibentausch. Sie erhalten ein Protokoll, das die fachgerechte Durchführung dokumentiert. 

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