Autonomes Fahren
Autonomes Fahren: Warum die Scheibe mehr ist als nur Glas
Mit der Zulassung von SAE-Level 3 in Deutschland beginnt eine neue Ära des Fahrens. Fahrzeuge wie die Mercedes S-Klasse und der EQS dürfen auf Autobahnen bis zu 95 km/h „hands off, eyes off“ fahren. Die Schlüsseltechnologie, die das bedingte autonome Fahren unterstützt, heißt Sensor-Fusion. Dabei werden Daten verschiedener Sensoren, etwa von Kameras, LIDAR, Radar und Ultraschall, zu einem Gesamtbild der Fahrzeugumgebung kombiniert. Erst diese Zusammenführung ermöglicht es dem System, Abstände, Geschwindigkeiten, Hindernisse und Fahrspuren präzise zu erkennen und zuverlässig Entscheidungen zu treffen. Viele dieser Sensoren sitzen geschützt hinter der Windschutzscheibe, was die Reparatur sowie den Austausch von Scheiben in modernen Autos deutlich komplexer macht.
Carglass® begegnet dieser steigenden Komplexität mit Forschung und Entwicklung: Im European Technology Center (ETC) in München werden Kalibrierprozesse stetig geprüft, angepasst und weiterentwickelt. Jeder Scheibentausch erfordert eine präzise Rekalibrierung der Fahrerassistenzsysteme wie zum Beispiel des Notbrems- oder Spurhalteassistenten, um die Sicherheit zu gewährleisten. „Die Windschutzscheibe ist längst ein Hightech-Bauteil. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten sorgen dafür, dass autonomes Fahren nicht nur möglich, sondern auch sicher bleibt“, erklärt Thomas Lottko, ADAS-Experte bei Carglass®.


