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Umweltzonen & Umweltplaketten: Was gilt wo und wann?

Seit 2008 gibt es in Deutschland die neuen Umweltzonen und eine Regelung, wann und wo eine Umweltplakette erforderlich ist. In der 35. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz ist die Berechtigung der Städte geregelt, Umweltzonen einzurichten und entsprechend auszuschildern. Autofahrer benötigen seither eine Umweltplakette.

Was ist eine Umweltzone?
Umweltzonen sind Bereiche von Städten, die nur von Autos mit Umweltplakette befahren werden dürfen. Erkennbar ist eine Umweltzone an der Beschilderung mit den Verkehrszeichen 270.1 am Beginn und 270.2 am Ende. Fahrzeuge welcher Schadstoffgruppe eine Umweltzone befahren dürfen, ist anhand des Zusatzschildes zum Verkehrszeichen erkennbar.
An der Umweltplakette an der Windschutzscheibe eines Autos sieht man, welcher Schadstoffgruppe das Fahrzeug angehört. Die Farbe der Umweltplakette richtet sich nach der Schadstoffgruppe, der ein Fahrzeug angehört:

  • Schadstoffgruppe 2: rote Umweltplakette
  • Schadstoffgruppe 3: gelbe Umweltplakette
  • Schadstoffgruppe 4: grüne Umweltplakette

Die fälschungssicheren Umweltplaketten müssen dauerhaft an der Windschutzscheibe angeklebt sein und werden bei Entfernung zerstört. In die Umweltplakette wird das individuelle Kfz-Kennzeichen eingetragen. Darunter befindet sich ein Siegel der ausgebenden Stelle.

Die Umweltplakette: woher bekomme ich sie und wie teuer ist sie?
Umweltplaketten sind bei Kfz-Zulassungsstellen, Kfz-Prüforganisationen sowie Werkstätten mit der Berechtigung zur Durchführung der Abgas-Untersuchung erhältlich. Die Kosten für die Feinstaubplakette sind abhängig von der Ausgabestelle und dürfen den Betrag von sieben Euro nicht überschreiten. Wird nach einer Beschädigung Ihre Windschutzscheibe ausgetauscht, übernimmt die Voll- oder Teilkaskoversicherung auch die Kosten für die Feinstaubplakette.

Ausnahmen von der Plakettenpflicht
Einzelne Fahrzeuge dürfen auch ohne Feinstaubplakette Umweltzonen befahren, unter anderem sind das:

  • Arbeitsmaschinen, mobile Maschinen und Geräte
  • Land- und Forstwirtschaftliche Zugmaschinen
  • Zwei- und Dreirädrige Kraftfahrzeuge
  • Kraftfahrzeuge, in denen außergewöhnlich gehbehinderte, hilflose und blinde Menschen gefahren werden
  • Oldtimer mit H- oder 07er-Kennzeichen

und Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung der jeweiligen Stadt.

Warum wurde die Umweltplakette eingeführt?
Anhand der Umweltplakette ist erkennbar, welche Fahrzeuge eine Umweltzone befahren dürfen. Die Einrichtung der Umweltzonen dient der Reduzierung der Luftbelastung durch Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub. Städte und Gemeinden sind verpflichtet, Maßnahmen zur Einhaltung von Grenzwerten dieser Luftbelastungen zu treffen.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Schadstoffklasse und Umweltplakette?
Die Zuordnung eines Fahrzeugs zu einer Schadstoffgruppe und der entsprechenden Umweltplakette richtet sich nach der Emissionsschlüsselnummer und Partikelminderungsstufe eines Fahrzeugs. Diese Daten geben Auskunft über den Schadstoffausstoß und sind der Zulassungsbescheinigung I zu entnehmen.

Fazit
Umweltzonen werden insbesondere in Großstädten eingerichtet, um die Grenzwerte der Schadstoffbelastung einzuhalten. Fahrzeuge benötigen eine Feinstaubplakette, um Umweltzonen befahren zu können. Die Farbe der Umweltplakette muss mit den auf der Beschilderung angezeigten Farben übereinstimmen.

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