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Entspiegelung der Windschutzscheibe: Das sollten Sie wissen

Gelegentlich beklagen Autofahrer, dass Spiegelungen oder eine starke Sonneneinstrahlung an der Windschutzscheibe ihre Sicht beeinträchtigt. Eine Entspiegelung der Windschutzscheibe durch das Anbringen von Verlaufsfolien könnte in diesen Fällen eine sinnvolle Lösung sein. Doch gerade für die Frontscheibe sieht der Gesetzgeber besonders strenge Regelungen vor. Eine komplette Entspiegelung der gesamten Frontscheibe durch die Verwendung einer Folie ist nicht gestattet.

Entspiegelung der Windschutzscheibe – freie Sicht geht vor
Grundsätzlich ist zwar das Anbringen von Folien an Autoscheiben erlaubt, jedoch geht im Bereich eines 180 Grad großen Sichtfeldes des Fahrers die freie Sicht vor. Daher sind bestimmte Folien an der Windschutzscheibe und an den vorderen Seitenscheiben prinzipiell nicht erlaubt. Dieses Verbot gilt unabhängig von der Farbe für:

  • Tönungsfolien
  • Verlaufsfolien
  • Glasklare Folien

Neben dem Sichtfeld des Fahrers dürfen auch die Lichtdurchlässigkeit und die Scheibendicke der Windschutzscheibe nur in einem begrenzten Umfang beeinträchtigt werden. Moderne Autos sind in der Regel bereits mit getönten Scheiben ausgestattet, um die Blendwirkung der Sonne zu reduzieren. Nach der Richtlinie ECE-R43 muss die Lichtdurchlässigkeit der Frontscheibe mindestens 70 Prozent betragen. Häufig schöpfen Autohersteller diese Grenze bereits durch den Einbau getönter Scheiben aus. Tönungsfolien, die im Handel angeboten werden, überschreiten zudem den Wert von 30 Prozent und eignen sich daher nicht für die Verwendung an der Windschutzscheibe und an den vorderen Seitenscheiben.

Verlaufsfolien für Windschutzscheibe: nur bis zu einer bestimmten Größe
Eine Ausnahme vom strengen Verbot für Tönungsfolien an Frontscheiben besteht für die Verwendung einer Verlaufsfolie als Blendschutzstreifen im oberen Bereich. Jedoch darf der Folienstreifen nicht in das unmittelbare Sichtfeld des Fahrers hineinragen. Außerdem darf die Gesamtfläche der an der Windschutzscheibe aufgebrachten Aufkleber 0,1 Quadratmeter nicht überschreiten. Befinden sich an der Frontscheibe Ihres Autos bereits Vignetten und andere notwendige Aufkleber, müssen Sie die dadurch verwendete Fläche also von der Fläche des Blendschutzstreifens abziehen, sodass dieser nochmals schmaler ausfällt.

Tönungsfolien benötigen eine Bauartgenehmigung
Alle Tönungsfolien, die Sie an der Innenseite Ihrer Autoscheiben anbringen möchten, benötigen nach Paragraf 22 der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung eine Bauartgenehmigung. Das gilt sowohl für Verlaufsfolien an der Windschutzscheibe als auch für Folien, die Sie an der Heckscheibe und an den hinteren Seitenscheiben anbringen. Die vorhandene Bauartgenehmigung erkennen Sie an der Kennzeichnung mit der Wellenlinie und dem europäischen ECE-Zeichen.

Fazit
Verlaufsfolien für die Windschutzscheibe sind nur erlaubt, wenn sie den Sichtbereich des Fahrers nicht einschränken und eine Lichtdurchlässigkeit von 70 Prozent nicht unterschreiten. Zulässig sind nur Folien mit Bauartgenehmigung. Nähere Informationen über die Zulässigkeit einer Verlaufsfolie an Ihrer Windschutzscheibe erhalten Sie bei den Prüforganisationen, in Ihrer Fachwerkstatt oder bei Carglass®.

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